Leistung
Backup und Notfallwiederherstellung
Fast jede Praxis hat ein Backup. Deutlich weniger Praxen wissen, wie lange eine vollständige Rücksicherung dauert, ob die Bilddaten mitgesichert werden und ob das Backup einen Verschlüsselungstrojaner überlebt. Diese drei Fragen entscheiden im Ernstfall über alles.
Auf einen Blick
- Mehrstufiges Konzept mit Kopie außer Haus
- Unveränderliche Sicherungen gegen Verschlüsselungstrojaner
- Regelmäßige, protokollierte Rücksicherungstests
- Notfallplan mit realistischen Wiederanlaufzeiten
Das Konzept: drei Kopien, zwei Medien, eine außer Haus
Die bewährte Regel lautet: mindestens drei Kopien Ihrer Daten, auf mindestens zwei verschiedenen Medientypen, davon mindestens eine außerhalb der Praxisräume. Der Grund für die Kopie außer Haus ist unromantisch — bei Feuer, Wasserschaden oder Einbruch nützt die beste Sicherung nichts, wenn sie im selben Raum steht wie der Server.
Ergänzend arbeiten wir mit unveränderlichen Sicherungen: Kopien, die für einen festgelegten Zeitraum technisch nicht gelöscht oder überschrieben werden können — auch nicht mit administrativen Rechten. Genau darauf zielen moderne Verschlüsselungsangriffe nämlich zuerst ab: Sie suchen und zerstören die Backups, bevor sie die Produktivdaten verschlüsseln.
- Tägliche automatische Sicherung von Praxissoftware, Bilddaten und Dokumenten
- Kopie an einem zweiten Standort oder in einem deutschen Rechenzentrum
- Unveränderliche Aufbewahrung mit definierter Sperrfrist
- Verschlüsselung der Sicherungen — auch der Kopie außer Haus
- Aufbewahrungsstufen: täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich
Getestet, nicht gehofft
Ein Sicherungsauftrag, der grün meldet, sagt aus, dass Daten geschrieben wurden — nicht, dass sich daraus eine lauffähige Praxis wiederherstellen lässt. Wir sichern deshalb nicht nur, sondern stellen in festen Abständen tatsächlich wieder her: einzelne Dateien im laufenden Betrieb, komplette Systeme in eine isolierte Testumgebung.
Jeder Test wird protokolliert, mit Datum, Umfang und der tatsächlich gemessenen Dauer. Diese Protokolle sind gleichzeitig Ihr Nachweis gegenüber Datenschutzaufsicht und Versicherung — und die Grundlage dafür, dass Sie im Ernstfall eine belastbare Antwort auf die Frage „wann laufen wir wieder?“ geben können.
Zwei Zahlen, die Sie kennen sollten
Der maximal tolerierbare Datenverlust beschreibt, wie viel Arbeit im schlimmsten Fall verloren geht — bei einer nächtlichen Sicherung ist das ein voller Behandlungstag. Die Wiederanlaufzeit beschreibt, wie lange es dauert, bis wieder gearbeitet werden kann.
Beide Werte lassen sich verkürzen, beides kostet Geld. Die Entscheidung gehört Ihnen, nicht uns — aber Sie sollten sie bewusst treffen und nicht erst im Schadensfall erfahren, wie die Werte tatsächlich aussehen. Wir rechnen Ihnen die Varianten durch, inklusive dessen, was ein Ausfalltag Ihre Praxis an Umsatz kostet.
Häufige Fragen
Als einzige Sicherung nicht. Eine dauerhaft angeschlossene Festplatte wird von Verschlüsselungstrojanern mitverschlüsselt, und wenn sie im selben Raum liegt, überlebt sie keinen Wasserschaden. Als eine von mehreren Kopien ist sie brauchbar — sofern sie nach der Sicherung getrennt und regelmäßig getauscht wird.
Passt dazu
Reden wir über Ihre Praxis
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