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Fachrichtung

IT für Zahnarztpraxen

Eine Zahnarztpraxis hat eine dichter verzahnte IT als die meisten Betriebe ihrer Größe: Praxisverwaltung, Bildgebung, Behandlungseinheiten mit Netzwerkanschluss, Sterilisationsdokumentation, Materialwirtschaft, Labor und Telematikinfrastruktur — alles muss gleichzeitig funktionieren, damit am Stuhl gearbeitet werden kann.

Was uns hier regelmäßig begegnet

  • Röntgenbilder kommen nicht oder verzögert in der Karteikarte an
  • Die Praxis wird nachmittags spürbar langsamer als morgens
  • Das Bildarchiv liegt außerhalb der Sicherung — oft unbemerkt über Jahre
  • Ein Kartenterminal bricht sporadisch ab und niemand fühlt sich zuständig

Wo es in Zahnarztpraxen typischerweise hakt

Die häufigsten Probleme, die wir in Zahnarztpraxen vorfinden, sind nicht spektakulär, aber teuer. Bilddaten, die separat von der Praxissoftware abgelegt sind und nicht mit gesichert werden. Eine Verkabelung, die mit jedem zusätzlichen Behandlungszimmer um einen kleinen Switch erweitert wurde. Ein Röntgenrechner mit einem Betriebssystem, das seit Jahren keine Updates mehr bekommt und trotzdem im selben Netz hängt wie alles andere.

Jeder dieser Punkte lässt sich einzeln lösen, und keiner davon erfordert, die ganze Praxis umzubauen. Wichtig ist nur, dass jemand sie überhaupt sieht — deshalb steht am Anfang bei uns immer eine Bestandsaufnahme.

Bildgebung ist der kritische Pfad

In der Zahnmedizin ist die Bildgebung technisch das anspruchsvollste Thema: unterschiedliche Gerätetypen von Intraoralsensor bis DVT, Aufnahmen mit sehr unterschiedlicher Dateigröße, lange Aufbewahrungsfristen und die Anforderung, dass das Bild ohne Umweg in der richtigen Akte landet.

Wir richten diese Kette ein und prüfen sie regelmäßig — vor allem den Punkt, den fast niemand testet: ob nach einer Rücksicherung die Bilder aus der Karteikarte heraus tatsächlich wieder aufrufbar sind.

Praxisgründung und Übernahme

Zahnarztpraxen werden selten auf der grünen Wiese gegründet und häufiger übernommen. In beiden Fällen ist die IT ein Posten, der in der Planung regelmäßig unterschätzt wird — bei der Gründung, weil sie in der Bauphase zu spät kommt, bei der Übernahme, weil niemand vor dem Kauf hineinschaut.

Wir bieten für beide Fälle ein klar umrissenes Vorgehen an: bei der Gründung eine Planung, die bei der Grundrissphase ansetzt, bei der Übernahme ein IT-Audit, dessen Ergebnis in die Kaufpreisverhandlung einfließen kann.

Häufige Fragen

Ja. Die IT-Anforderungen sind denen einer Zahnarztpraxis sehr ähnlich, mit stärkerem Gewicht auf DVT und Bildarchivierung sowie einer engeren Anbindung an überweisende Praxen und Kliniken. Beides bilden wir ab.

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