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Fachrichtung

IT für Facharztpraxen

Facharztpraxen unterscheiden sich untereinander technisch stärker als von einer Hausarztpraxis. Was sie verbindet: eine Gerätelandschaft, die enger mit der Praxissoftware verzahnt sein muss, und ein hoher Anteil an Kommunikation mit Überweisenden, Kliniken und Laboren.

Was uns hier regelmäßig begegnet

  • Gerätesoftware und Praxissoftware sprechen nicht miteinander
  • Befunde gehen noch per Fax oder Post statt über gesicherte Wege
  • Bilddaten sammeln sich schneller an als der Speicher wächst
  • Altgeräte mit nicht aktualisierbarem Betriebssystem hängen im Praxisnetz

Geräteanbindung als Kernthema

Ob Sonografie, Endoskopie, Funktionsdiagnostik oder augenärztliche Bildgebung: Der Wert eines Geräts entsteht erst, wenn seine Ergebnisse ohne Umweg in der Patientenakte landen. In der Realität steht daneben oft ein eigener Rechner mit eigener Software, und jemand exportiert und importiert von Hand.

Wir prüfen für jedes Gerät, welche Anbindung technisch möglich ist, und richten sie ein. Wo der Hersteller keine Schnittstelle anbietet, bauen wir zumindest einen automatisierten, nachvollziehbaren Weg — das ist immer noch besser als USB-Stick und Handbetrieb.

Kommunikation mit Überweisern und Kliniken

Facharztpraxen leben von Zuweisung. Der Rückweg — Befund, Arztbrief, Bilder — läuft in vielen Praxen noch über Fax oder Post, obwohl der gesicherte elektronische Weg über KIM zur Verfügung steht und deutlich schneller ist.

Wir richten KIM ein, binden es in Ihre Praxissoftware ein und sorgen dafür, dass es nicht nur die Chefin bedienen kann. Für den Versand größerer Bilddatensätze richten wir zusätzlich einen gesicherten Weg ein, der nicht an Anhangsgrößen scheitert.

Altgeräte sauber isolieren

Medizintechnik hat eine deutlich längere Lebensdauer als IT. Ein Gerät für einen mittleren fünfstelligen Betrag wird nicht ersetzt, weil sein Steuerrechner ein veraltetes Betriebssystem hat — und ein Austausch würde die Herstellerfreigabe gefährden.

Der belastbare Umgang ist Isolation: eigenes Netzsegment, kein Internetzugang, kontrollierter Datenfluss in eine Richtung, dokumentierte Begründung. Diese Dokumentation ist gleichzeitig das, was bei einer Prüfung trägt.

Häufige Fragen

Nicht jedes einzelne — dafür gibt es zu viele. Die Anbindungswege sind aber über Fachrichtungen hinweg ähnlich, und wo wir ein System nicht kennen, arbeiten wir uns anhand der Herstellerdokumentation ein und sprechen mit dem technischen Support. Was wir nicht tun, ist raten.

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