Leistung
Server, Virtualisierung und Arbeitsplätze
Praxis-Hardware wird typischerweise zu klein gekauft und zu lange betrieben. Beides ist teuer: zu klein kostet jeden Tag Wartezeit am Empfang, zu lange betrieben kostet irgendwann einen ungeplanten Ausfall mitten in der Sprechstunde.

Auf einen Blick
- Serverauswahl und Virtualisierung passend zur Praxisgröße
- Arbeitsplätze für Empfang, Behandlung und Verwaltung
- Hygienetaugliche Geräte für den Behandlungsbereich
- Unterbrechungsfreie Stromversorgung mit geregeltem Herunterfahren
Der Server: richtig dimensioniert
Die Anforderungen an einen Praxisserver unterscheiden sich deutlich von denen eines normalen Büros. Praxisverwaltungssysteme sind datenbanklastig und reagieren empfindlich auf langsame Speicher, während die reine Rechenleistung selten das Nadelöhr ist. Gleichzeitig sammelt sich Bildmaterial an, dessen Volumen über Jahre erheblich wächst.
Wir dimensionieren nach Ihrer tatsächlichen Nutzung: Anzahl gleichzeitiger Arbeitsplätze, eingesetzte Bildgebung, geplante Erweiterung. Und wir rechnen den Speicherbedarf über die gesetzliche Aufbewahrungsfrist hoch statt über das laufende Jahr.
- Virtualisierung, damit Praxissoftware, Bildarchiv und Verwaltungsdienste getrennt laufen
- SSD-Speicher mit Redundanz statt einzelner Festplatten
- Redundante Netzteile bei Praxen, die einen Ausfall nicht überbrücken können
- Unterbrechungsfreie Stromversorgung mit automatischem, sauberem Herunterfahren
- Fernwartungszugang auf Hardware-Ebene für schnelle Diagnose
Arbeitsplätze im Behandlungszimmer
Ein Rechner im Behandlungszimmer muss wischdesinfizierbar sein, leise laufen und ohne Lüftungsschlitze auskommen, in denen sich Staub sammelt. Ein Standard-Bürorechner unter dem Schreibtisch erfüllt keine dieser Anforderungen.
Wir setzen im Behandlungsbereich auf lüfterlose Kompaktgeräte oder Thin Clients mit abwischbarer Tastatur und Folientastatur-Alternativen. Am Empfang und in der Verwaltung, wo mehr gerechnet und geschrieben wird, kommen normale Arbeitsplatzrechner mit zwei Bildschirmen zum Einsatz — der zweite Monitor am Empfang amortisiert sich erfahrungsgemäß innerhalb weniger Wochen.
Lebenszyklus statt Feuerwehr
Wir führen für jede betreute Praxis eine Geräteliste mit Anschaffungsdatum, Garantielaufzeit und geplantem Austauschzeitpunkt. Daraus entsteht eine überschaubare, planbare jährliche Investition statt eines unerwarteten Großbetrags, wenn drei Rechner gleichzeitig aufgeben.
Ausgemusterte Geräte werden datenschutzkonform gelöscht — bei Datenträgern mit Patientenbezug mit Nachweis, den Sie zu Ihren Unterlagen nehmen können.
Häufige Fragen
Ja. Wir erstellen Ihnen eine konkrete Spezifikation, mit der Sie bei jedem Händler bestellen können. Viele Praxen lassen uns trotzdem beschaffen, weil wir Geräte mit Vor-Ort-Garantie am nächsten Arbeitstag einkaufen — das ist der Unterschied zwischen einem halben Tag Ausfall und einer Woche.
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