Die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden — ausführlich beantwortet. Bewusst ohne konkrete regulatorische Fristen: Vorgaben ändern sich, und eine veraltete Deadline auf einer Website richtet mehr Schaden an, als sie hilft. Verbindliche Auskünfte gibt Ihre KV bzw. KZV.
Wenn morgens keine Versichertenkarte mehr gelesen wird, beginnt in vielen Praxen dieselbe Kette: Softwarehotline verweist auf den TI-Anbieter, der auf den Internetanbieter, der auf die Praxis-IT. Das kostet Stunden. Mit einer strukturierten Eingrenzung lässt sich die entscheidende Frage meist in einer halben Stunde beantworten.
Der Wechsel des Praxisverwaltungssystems ist das riskanteste IT-Projekt, das eine Praxis unternehmen kann. Er ist trotzdem regelmäßig richtig — nur sollte er nicht improvisiert werden. Dieser Ablauf hat sich bewährt.
Bei einer Praxisgründung ist die IT selten das Thema, das früh auf der Liste steht — und fast immer das, was am Ende drängt. Diese Checkliste ist nach dem Zeitpunkt sortiert, zu dem etwas passieren muss, nicht nach Wichtigkeit.
Praxen, die an der vertragsärztlichen oder vertragszahnärztlichen Versorgung teilnehmen, unterliegen verbindlichen IT-Sicherheitsanforderungen. Was das konkret bedeutet, hängt von der Praxisgröße ab — und wird häufig entweder überschätzt oder komplett ignoriert.
Fast jede Praxis hat ein Backup. Deutlich weniger Praxen können drei Fragen beantworten: Wie lange dauert eine vollständige Wiederherstellung? Sind die Bilddaten enthalten? Und überlebt die Sicherung einen Verschlüsselungsangriff? Diese drei Fragen entscheiden über alles.
Netzwerkplanung ist das einzige IT-Thema, bei dem eine Entscheidung für zwanzig Jahre fällt. Kabel liegen in Wänden, und Wände werden nicht wieder aufgemacht, weil jemand eine Dose vergessen hat. Deshalb lohnt es sich, diesen Teil einmal richtig zu machen.