Leistung
Umbau, Umzug und Praxiserweiterung
Ein Praxisumbau bei laufendem Betrieb ist eine logistische Übung. Die IT ist dabei das Gewerk, das am spätesten fertig werden kann und am frühesten geplant werden muss — weil Leitungen in Wände gehören, die zu diesem Zeitpunkt noch offen sind.
Auf einen Blick
- Netzwerkplanung für Erweiterung und neue Räume
- Umzug über ein Wochenende mit Rückfallplan
- Etappenweiser Umbau ohne Schließzeit
- Abstimmung mit Bauleitung, Elektrik und Depot
Erweiterung im Bestand
Kommt ein Behandlungszimmer dazu, endet die Planung nicht bei „ein Kabel mehr“. Reicht der Verteiler noch? Sind Ports frei? Trägt die Serverleistung einen weiteren gleichzeitigen Arbeitsplatz? Deckt das WLAN den neuen Bereich ab? Kommt die unterbrechungsfreie Stromversorgung mit der zusätzlichen Last zurecht?
Wir prüfen diese Kette einmal vollständig, bevor gebaut wird. Das verhindert den typischen Verlauf, bei dem nach dem Umbau alles langsamer ist als vorher und niemand erklären kann, warum.
Umzug an einen neuen Standort
Ein Praxisumzug läuft üblicherweise über ein verlängertes Wochenende. Damit das funktioniert, muss am neuen Standort alles fertig sein, bevor am alten etwas abgebaut wird: Internetanschluss geschaltet und getestet, Netzwerk aufgebaut und gemessen, Serverschrank montiert.
Der Internetanschluss ist dabei der kritische Pfad und der Punkt, an dem Umzüge tatsächlich scheitern. Wir beauftragen ihn so früh wie möglich und halten für den Fall der Fälle eine Mobilfunk-Überbrückung bereit, mit der zumindest Telematikinfrastruktur und Kartenlesen funktionieren.
- Anschlussbeauftragung mit realistischem Vorlauf, Rückfallplan über Mobilfunk
- Vollständiger Aufbau am Zielort vor dem Abbau am Ausgangsort
- Umzug von Server und Daten über das Wochenende, mit vorherigem Vollbackup
- Rufnummernmitnahme innerhalb desselben Ortsnetzes koordinieren
- Montags vor Ort, wenn die erste Sprechstunde am neuen Standort läuft
Bauen ohne zu schließen
Die meisten Praxen können sich keine Schließzeit leisten. Deshalb planen wir in Etappen: Ein Bereich wird vorbereitet, umgestellt und in Betrieb genommen, bevor der nächste angefasst wird. Provisorien — eine temporäre Leitung, ein zusätzlicher Access Point — sind dabei ausdrücklich erlaubt, solange sie befristet sind und im Plan stehen.
Was wir festhalten: Provisorien, die niemand notiert, bleiben zehn Jahre. Deshalb bekommt jedes ein Enddatum und einen Eintrag in der Dokumentation.
Häufige Fragen
Bei guter Vorbereitung genau die geplante Schließzeit — typischerweise Freitagmittag bis Montagmorgen. Voraussetzung ist, dass der Internetanschluss am Zielort rechtzeitig steht. Ist das nicht gesichert, verschieben wir lieber den Termin, als am Montag mit Zettel und Stift zu arbeiten.
Passt dazu
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