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Leistung

WLAN und Praxistelefonie

Der erste Kontakt zu einer Praxis ist fast immer ein Telefonat — und die häufigste verlorene Neupatientin ist die, die dreimal ein Besetztzeichen bekommen hat. Telefonie ist deshalb kein Nebenthema der Praxis-IT, sondern einer der Punkte mit dem direktesten wirtschaftlichen Effekt.

Auf einen Blick

  • Ausgeleuchtetes WLAN für Praxis-Tablets und Patienten getrennt
  • IP-Telefonanlage mit Warteschlange und Rufverteilung
  • Anbindung an die Praxissoftware für Anruferkennung
  • Umstellung ohne Rufnummernverlust

Telefonanlage, die zum Sprechstundenbetrieb passt

Moderne IP-Telefonanlagen können weit mehr, als Anrufe durchzustellen. Für eine Praxis besonders relevant: eine Warteschlange mit Ansage statt Besetztzeichen, unterschiedliche Verteilung je nach Tageszeit, eine gesonderte Behandlung von Notfällen und eine automatische Ansage außerhalb der Sprechzeiten mit dem Hinweis auf den Bereitschaftsdienst.

Dazu kommt Auswertbarkeit: Wie viele Anrufe kommen an, wann sind die Spitzen, wie viele werden nicht angenommen? Das ist die Grundlage für die Frage, ob am Empfang zur Mittagszeit eine zweite Person nötig ist — eine Frage, die die meisten Praxen nach Bauchgefühl beantworten.

  • Warteschlange mit Positionsansage statt Besetztzeichen
  • Zeitgesteuerte Rufverteilung, Ansagen und Notfallhinweise
  • Anruferkennung mit Patientenzuordnung aus der Praxissoftware
  • DECT-Mobilteile für Behandlungsbereiche und Labor
  • Statistik zu Anrufaufkommen und nicht angenommenen Anrufen

WLAN: getrennt und ausgeleuchtet

Praxis-WLAN und Patienten-WLAN gehören strikt getrennt — nicht nur durch ein anderes Passwort, sondern durch ein eigenes Netzsegment. Ein Gerät im Wartezimmer darf technisch nicht in die Nähe des Praxisservers kommen.

Die Abdeckung planen wir mit Ausleuchtung statt nach Gefühl. Praxisräume sind schwierig: Blei in Röntgenwänden, Metall in Schränken und Behandlungseinheiten, viele kleine Räume. Ein einzelner Router im Flur reicht praktisch nie — mehrere schwächer eingestellte Access Points liefern ein deutlich stabileres Bild als ein starker in der Mitte.

Umstellung ohne Nummernverlust

Bei einer Umstellung ist die eigentliche Sorge fast immer dieselbe: Bleibt unsere Rufnummer? Ja — die Nummernmitnahme ist der Standardfall, sowohl beim Anbieterwechsel als auch beim Umzug innerhalb desselben Ortsnetzes. Wir koordinieren den Termin so, dass die Umschaltung außerhalb der Sprechzeiten liegt und die alte Anlage bis zum bestätigten Wechsel erreichbar bleibt.

Häufige Fragen

Sie brauchen vor allem eine verlässliche Internetleitung mit ausreichendem Upload. Wir prüfen Ihre Anbindung vorab und richten die Priorisierung im Netzwerk so ein, dass Telefonate Vorrang vor Datenverkehr haben. Bei kritischer Erreichbarkeit ergänzen wir einen Mobilfunk-Rückfall.

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